23. März 2017

FAQ

Hier finden sie häufige Fragen und Antworten:

Allgemeines

Was kostet Medbill?

Medbill basiert auf den „pay-per-use“ Modell. Dies bedeutet – es fallen nur Kosten an, wenn eine Rechnung ausgedruckt wird. Um die Kosten begleichen zu können muss das Konto aufgeladen werden. Dabei gibt es kleine Pakete von 10 Rechnungen für 9 EUR oder große Pakete von 100 Rechnungen für 35 EUR.

Sollten sie aber eine „Flatrate“ bevorzugen gibt es diese für 29 EUR monatlich.

Mehr Details zu den Preisen gibt es hier

Ist Medbill sicher?

100% Sicherheit im Internet ist nicht möglich. Dennoch versuchen wir alles um die maximale Sicherheit sowohl für ihre persönlichen als auch die Patientendaten zu gewährleisten! Mehr zum Thema Sicherheit bei Medbill können sie hier lesen…

GOÄ

Wie kann ich das Rechnungsdatum gesondert vom Leistungsdatum ändern?

In der Erstellung der GOÄ Rechnung gibt es den Punkt an dem der Benutzer den Beginn und das Ende der Behandlung eingeben kann. Hier kann auch ein vom Behandlungstag abweichendes Rechnungsdatum gewählt werden.

Wie kann ich eine nicht fortlaufende Rechnungsnummer in GOÄ Rechnungen einstellen?

Immer wieder kommt es vor, dass Benutzer mehrere Softwareprodukte zur Abrechnung benutzten. Hier will man oft dann auch die Rechnungsnummern manuell verändern um eine Kontinuität der Nummern zu erreichen. Dies ist mit Medbill mit der Einstellung „manuelle Rechnungsnummer“ möglich.

 

 

Ist diese Option angeschaltet erscheint in der Rechnungserstellung ein Feld in dem die Rechnungsnummer verändert werden kann.

 

Die Option kann gefunden werden unter „Einstellungen -> GOÄ Einstellungen

Wie kann ich das Zahlungsziel verändern?

Unter „Einstellungen -> Zahlung / Rechnung“ gibt es die Option das Zahlungsziel einzugeben. Als Standard sind 30 Tage eingetragen. Hier kann im übrigen auch der Zeitraum bis zur Mahnung eingestellt werden.

 

Wie erstelle ich eine Abrechnung für eine Leichenschau nach GOÄ?

Eine mögliche Beispielabrechnung einer Leichenschau nach GOÄ für den Bereitschaftsdienst finden sie hier. Oder einer vorläufigen Leichenschau im Notarztdienst hier.

Wie kann ich eine Proberechnung erstellen?

Sie können im DEMO-Modus jederzeit kostenlos und ohne eine Registrierung die App testen.

Sonstiges

Wo kann ich meine Facharztbezeichnung angeben?

Sie können unter https://app.medbill.de/edit-profile im Feld „Zusatzbezeichnung“ Ihren Facharzt oder Zusatzbezeichnungen angeben, die dann auf der Rechnung erscheinen.

Wann ist eine ärztliche Leistung Umsatz-Steuerpflichtig?

Nach den geltenden EU-Bestimmungen und gemäß § 4 Nr. 14 und Nr. 16 UStG sind ärztliche Leistungen von der USt.-Pflicht befreit. Das gilt jedoch nur dann, wenn sie der medizinischen Betreuung von Personen durch das Diagnostizieren und Behandeln von Krankheiten oder anderen Gesundheitsstörungen dienen, wenn ein therapeutisches Ziel im Vordergrund steht und die Leistung der Linderung, Genesung und Gesunderhaltung des Menschen dient. Auch muss die Leistung einen direkten Einfluss auf den Gesundheitszustand des Patienten haben, medizinisch indiziert
und therapeutisch zielorientiert sein.

Jeder in Vollzeit oder nebenberuflich selbständig tätige Arzt gilt umsatzsteuerlich als Unternehmer. Maßgebend für die Selbständigkeit ist, dass er in eigenem Namen Leistungen an Dritte erbringt und hierfür ein Honorar oder Einnahmen bezieht.

Doch in der Regel erbringen Ärzte Leistungen, die von der Umsatzsteuer befreit sind. Die Vorschrift des § 4 Nr. 14 a des Umsatzsteuergesetzes befreit ausdrücklich alle Heilbehandlungen durch niedergelassene Ärzte von der Umsatzsteuer. Als Heilbehandlungen gelten alle therapeutisch indizierten Leistungen des Arztes, d. h. Leistungen, die der Vorbeugung, der Diagnose, der Behandlung und – soweit möglich – der Heilung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen dienen. So jedenfalls definiert die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs und des Europäischen Gerichtshofs den Begriff der umsatzsteuerfreien Heilbehandlung.

Unternehmer, die nur geringe Umsätze tätigen, werden als Kleinunternehmer eingestuft. Als Kleinunternehmer gelten Unternehmer, deren Umsatz im vorangegangenen Jahr einen Betrag von 17.500,00 € nicht überstiegen hat und deren Umsatz im laufenden Jahr 50.000,00 € voraussichtlich nicht übersteigen wird. Beide Voraussetzungen müssen gegeben sein.

Bei Beginn einer unternehmerischen Tätigkeit ist der voraussichtliche Umsatz im Kalenderjahr zu schätzen. Übersteigt dieser voraussichtlich nicht die Umsatzgrenze von 17.500,00 €, gilt der Unternehmer als Kleinunternehmer.

Nutzt der Unternehmer die Kleinunternehmerregelung, muss er auf seine Umsätze keine Umsatzsteuer erheben.

Quellen:

https://www.steuertipps.de/lexikon/k/kleinunternehmerregelung

http://dr-guenterberg.de/content/publikationen/2009/02_USt-Arzt-hp-Text.pdf