29. August 2016

GOÄ Steigerungssätze

Jede GOÄ Ziffer bemisst sich nach einem Steigerungsfaktor von 1 fach bis 3,5 fach.  Kommt es zu einer Überschreitung des 2,3 fachen des Steigerungssatzes ist dies nur unter speziellen Gründen zulässig. Diese müssen sich von den sonst vorliegenden Umständen klar unterscheiden.

Dennoch kann in Einzelfällen und mit einer für JEDE GOÄ Ziffer angeführte Begründung ein maximaler Steigerungssatz abgerechnet werden. Hier eine Auswahl an Begründungen:

  • Hohes Lebensalter des Patienten
  • Adipositas
  • Abwehrhaltung / Spastik
  • Kreislaufinstabilität
  • Unruhe
  • Atypische Lokalisation
  • Atypie von Befund
  • Komplexe Differentialdiagnostik
  • Schockzustand
  • Polytraumatisierung